Scholarship/wittscholar2014/Programm und Protokollentwürfe

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Das Programm (Vorläufig -- Entwürfe -- Ideen)

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Kurzfassung der Vorträge bitte vorher schriftlich einreichen

Aller Redner werden gebeten ihren Vortrag auf ein bis drei DIN A4 Seiten zusammenzufassen und rechtzeitig an uns zu schicken. Dann können wir die Paper vor Beginn der Veranstaltung online stellen und wir können die Paper abschliessend in einem kleinen Scolarshipreport veröffentlichen.

Audio/Videoaufnahmen könnten ebenfalls organisiert werden.

Am Donnerstag, 5.6.2014

Beginn: 10:00

10:00-10:15 Welcome note by NN

10:15-11:00 Key Note / Einführender Vortrag

P. Sahle: Erwartungen an kritische Ausgaben heute: 1) in Buchform, 2) in elektronischer Form

11:00-11:45 M. Nedo (Cambridge): The Wiener Ausgabe

11:45-12:00 Commentary by NN (H.W. Gabler?); Discussion

Die Sicherung und Pflege, vor allem der Zugang zu unserem kulturellen Erbe gewinnt immer mehr an Bedeutung. Unser Fortschrittsglaube, der sich an angestrebten Zielen orientiert – zumeist der Lösung von Problemen, die wir dem Fortschritt zu danken haben – führt oft zu neuen, größeren Problemen. Eine Neuorientierung ist nötig die zeigt wohin wir gehen, welche uns die möglichen Konsequenzen unseres Fortschreitens zeigt. Die Richtung des Fortschreitens ist aber allein bestimmt durch den Ort von dem aus wir fortgeschritten sind, durch das was wir unser kulturelles Erbe nennen, nicht durch die von Wissenschaft und Industrie angestrebten Ziele. Dem gegenüber gibt es in den Einrichtungen der Wissenschaftsförderung eine immer größere Zurückhaltung sich in Projekten zur Sicherung, Pflege und Verbreitung unseres Kulturerbes, im besonderen in Editionsprojekten zu engagieren. Ein Grund dafür ist die zunehmende Unberechenbarkeit solcher Forschungsvorhaben, z.B. von Großprojekten wie der Leibnitz Ausgabe oder dem Goethe Wörterbuch, welche über immer längere Zeiträume immer größere Mittel binden. Ein weiteres Problem ist die Forderung das gedruckte Buch, die traditionellen Bibliotheken und Archive durch elektronische zu ersetzen ohne daß die hierfür notwendigen Voraussetzungen bedacht und geschaffen wurden: Heutige Textdateien zeichnen sich durch eine extreme Kurzlebigkeit aus, der unmittelbare Zugang zu den Textinhalten, zu den Gedanken ist im Computerumfeld noch immer dem des gedruckten Buches unterlegen. Die Dringlichkeit unser kulturelles Erbe zu sichern, zugänglich und berechenbar zu machen erfordert eine Neuausrichtung von Editionsvorhaben:

  1. eine Harmonisierung der zur Zeit noch weitgehend idiosynchratischen

Editionsverfahren

  1. eine Trennung von Textsicherung und Verbreitung und deren Erforschung und

Bearbeitung durch die Nutzer: wissenschaftliche Kommentierung müssen von den Texten getrennt werden, inhaltsbezogene Apparate erstellen die Nutzer – nicht die Editoren – über interaktive Kommunikations-Systeme

  1. eine Optimierung sowohl von gedruckten als auch von elektronischen

Editionen, deren Vor- und Nachteile sowie die gegenseitigen Ergänzungen und Bereicherungen

12:00-12:45 Ø. Gjesdal, R. Falch, A. Pichler, D. Smith (WAB, Bergen): Wittgenstein primary and secondary sources metadata

see http://wab.uib.no/cost-a32/overview/overview.xlsx, http://data.dm2e.eu/data/html/dataset/uib/wab/20140311101616905, http://wab.uib.no/ojs/index a.o.

12:45-13:00 Commentary by NN (M. Rehbein?); Discussion

14:00-14:30 J. Rothhaupt (Munich): Erwartungen an die Wiener Ausgabe und eine neue Bergen Electronic Edition

14:30-15:00 Commentaries by M. Nedo and A. Pichler; Discussion


15:00-15:30 M. Hadersbeck, ... (CIS, Munich): WittFind and Wittgenstein Advanced Search Tools (WAST)

15:30-16:00 Commentary by H. Hrachovec; Discussion


16:00-18:00 Podiumsdiskussion: Digital Humanities eine Chance für die Editionsphilologie?

Leiter: Max Hadersbeck. Teilnehmer: HW Gabler, M. Nedo, Alois Pichler, ...

Stand und bisherige Grenzen von Editionsprojekten aus der Sicht der Anwender/Projektleiter und Verleger. Es wird immer schwieriger Geld für Forschungsprojekte im Bereich von Editionsprojekten zu bekommen. Die neue Forschungsrichtung "Digital Humanities" versucht hier aktiv zu werden und dies eventuell auszugleichen. In diesem Slot möchten wir von den Erfahrungen der Anwender/Leiter und Verleger von exisiterenden/abgeschlossenen/anstehenden und gescheiterten Editionsprojekten hören und überlegen, wie hier neue Impulse aussehen könnten.

eventuelle Projekte

 ??? Monumenta Germaniae Historica München (München)
 ??? Biblia Hebraica transcripta (München, Riepl)
 ??? Diachronic Markup and Presentation Practices for Text Editions in Digital Research Environments 
                (DFG, Rehbein, Passau, Gabler, LMU)
 ??? Cologne Center for eHumanities Projekt: ----   (Sahle, Köln)
 ??? Projekt Roessner ---- (Roessner, Wien)
 ??? Softwareentwicklung in PISA (Piccioli, Net 7, Pisa)  


eventuelle Verleger/Typographen:

 Springer Verlag
 Typographin: Yvonne Schwemmer-Scheddin

Kultur am Donnerstag ab 19 Uhr

Veranstaltet von der Studierenden und der studentischen Fachschaft des CIS


Folgende Beiträge stehen bisher zum Angebot bereit und wir freuen uns auf weitere Beiträge

This is a first idea, which can be discussed, enlarged with new ideas so it will be a nice, fruitful and friendly atmosphere, which can lead to new knowledge and new cooperation!

Am Freitag 6.6.2014 (Alphabetic order)

Beginn: 10:00

CIS: Beiträge von Studierenden/Forschern des CIS

Biliguales Wittgenstein - Lexikon
Faksimilie Reader
Treffer Highlighting
SIS Programm
WAST - die Software-Architektur am CIS
WiTTFind: Die Implementation

Ausblick auf neue Kooperationen und neue Projektideen

 Gäste und Interessenten sind hier eingeladen...  

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